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Website neu gestaltet und fast 1.000 Bilder digitalisiert

In den letzten Monaten sind wir in zweierlei Hinsicht gut vorangekommen:

Einerseits haben wir diese Website deutlich verbessert. So wurden die Inhalte und das Menü überarbeitet und ausgebaut. Für die Weltkarte zu den Bauprojekten und die Verzeichnisse (1900-1970, 1971-2000) wurde durch ein neues Layout mehr Platz geschaffen. Außerdem können wir nun auch aus den Verzeichnissen heraus auf die Galerien verlinken.

Andererseits hat die Zahl der digitalisierten, mit Metadaten versehenen und in Galerien veröffentlichten Bilder inzwischen schon fast die 1.000 erreicht.

Mit der steigenden Anzahl der Bilder wird aber sehr deutlich, dass der Aufwand für die Erschließung und Bereitstellung der Bilder im Web mit den derzeitig notwendigen manuellen Arbeitsschritten und dieser WordPress-Lösung zu hoch ist. Wir benötigen endlich ein professionelles Media-Asset-Management-System, über das verschiedenste Schritte automatisiert werden können.

Konzept für ein digitales Philipp-Holzmann-Bildarchiv und Softwareanforderungen

Nachdem in der ersten Phase des Kooperationsprojektes zwischen der FH Potsdam und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie eine Ist-Analyse zum Fotoarchiv inkl. einer Bestandsübersicht erarbeitet wurde, haben Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Angela Schreyer im Wintersemester 2010/11 ein Konzept zur Digitalisierung, Erschließung und Bereistellung des Bildbestandes entwickelt. Auf dieser Basis wird nun Sven Bezold, Student im Studiengang “Information und Dokumentation” bis März 2012 in seiner Bachelorarbeit einen umfassenden Kriterienkatalog zur Auswahl einer geeigneten Software erstellen und dahingehend den Markt von Media-Asset-Management-Systemen analysieren.

Exkursion zum Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main

Im Rahmen des interdizsiplinären Lehrprojektes „Bildarchiv der Philipp Holzmann AG“ an der FH Potsdam wurde vom 18. – 19. November 2010 eine Exkursion nach Frankfurt am Main unternommen. Die studentische  Projektgruppe und ihre Dozenten, Prof. Schreyer und Prof. Kahlow, hatten in der Stadt des ehemaligen Hauptsitzes der Firma Philip Holzmann AG ein Treffen mit Frau Goldhammer vom Institut für Stadtgeschichte und mit Herrn Marx, einem ehemaligen Abteilungsleiter der Firma, der seit den 1970ern u. a. für das damalige Firmenarchiv verantwortlich war.

Frau Goldhammer stellte das Stadtarchiv und seinen Werdegang sowie den Bestand zur Firma und Familie Holzmann vor und gab der Gruppe im Anschluss die Möglichkeit einige der vom Stadtarchiv übernommenen Archivalien der Philipp Holzmann AG zu betrachten. Dazu gehören unter anderem Baupläne, ein 1990 erstellter Katalog derselben, Alben (u. a. eines mit Impressionen von einer Fahrt  mit der Bagdad-Bahn) und Urkunden aus dem Familienbesitz. Weiterlesen

Bachelor-Arbeit: „Philipp Holzmann in Nahost – kulturhistorische Aspekte in der Bilddokumentation des Bauunternehmens“

Derzeit wird eine Bachelor-Arbeit zum o. g. Thema verfasst. Autorin ist Isabel Lindacher, Studentin des 7. Semesters Bibliotheksmanagement an der FH Potsdam und Absolventin einer FAMI-Ausbildung in der Richtung “Bildagentur”. Ihr Vorhaben beschreibt sie selbst folgendermaßen:

Berühmtheit erlangte die Firma vor allem durch ihre zahllosen Bauprojekte im Ausland, wo sie hauptsächlich in Südamerika, aber auch im Nahost-Gebiet marktführend war. Letztere Region soll den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden. Dass die fotografisch erfassten Bauprojekte über die Jahrzehnte nicht nur die Bauausführung in ihrer handwerklichen und technischen Dimension dokumentieren, sondern als stumme Zeitzeugen auch eine kulturhistorische Bewertung zulassen, liegt nahe. Die Bauprojekte fanden stets in einem spezifischen politischen und gesellschaftlichen Rahmen statt und sind untrennbar von diesen zu betrachten. Die Arbeit will hierzu einen Ansatz liefern und beschränkt sich dabei aus praktischen Gründen auf den Zeitraum 1900 bis 1970. Weiterlesen

Interdisziplinäres Lehrprojekt im Wintersemester

Nach der Erarbeitung erster Diplomarbeiten werden sich nun im kommenden Wintersemester Studierende des Bauingenieurwesens und der Informationswissenschaften gemeinsam in einer Interflex-Projektlehrveranstaltung mit dem Philipp-Holzmann-Bildarchiv befassen. Aus dem Vorlesungsverzeichnis:

Das aus der Konkursmasse gerettete Bildarchiv der Philipp Holzmann AG bildet zusammen mit Zeitschriften und Berichten die Grundlage für die gemeinsame Arbeit. Im Zentrum steht die Erarbeitung von bauhistorischen Fallstudien und eines Digitalisierungskonzeptes für das einmalige Bildarchiv. Das Bildmaterial der ehemaligen Holzmann AG, zum Teil auch Filme und die dazugehörigen Informationen stehen in den Räumen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie in Berlin zur Recherche zur Verfügung. Kontakte mit Mitarbeitern der ehemaligen Philipp Holzmann AG in Frankfurt am Main werden genutzt, auch Reisen sind vorgesehen. Die Projektergebnisse sollen zum Ende des Semesters hochschulöffentlich präsentiert und in Form einer Website dokumentiert werden. Weiterlesen

Bildergalerie erstellt

Nun ist in diese Website eine Bildergalerie eingefügt worden, so dass die testweise gescannten Fotos von 1929 bis 1931 schon einmal betrachtet werden können: Zur Bildergalerie

Diplomarbeit eingereicht

Anna Krutsch hat ihre Diplomarbeit zum Thema “Die Fotosammlung der Philipp Holzmann AG. Ein Konzept für ein digitales Bildarchiv” eingereicht und wird sie am 21.09.2010 am Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam verteidigen. Hier schon mal das Abstract der Arbeit:

Um ein digitales Bildarchiv aufzubauen, ist es unumgänglich, sich mit vielen technischen sowie inhaltlichen Fragen zu befassen. Wichtig sind Methoden und Prozesse, die in der Konzipierung des Archivs beachtet werden sollen. Die Arbeit beschreibt sowohl das allgemeine Herangehen an das Ziel als auch das
detaillierte Vorgehen anhand des vorhandenen Fotonachlasses der Baufirma Philipp Holzmann AG.
Vorerst müssen Ziele definiert und die gegenwärtige Situation beschrieben werden. Die Angaben zu  Umfang, Zustand und Struktur des Nachlasses, Zugriffsmöglichkeiten auf die vorhandenen Fotos etc. bilden die Basis zur Konzeption des Soll-Zustandes. Weiterlesen

Erste Bilder testweise digitalisiert

Ca. 50 Fotos wurden durch Studierende gescannt und – soweit ermittelbar – mit Metadaten versehen. Sie wurden drei zufällig gewählten Mappen von 1929-30 entnommen. Es handelt sich um folgende drei Bauprojekte:

  • Stadion von Iquique (Chile)
  • Gasrohrdüker, Maasbracht (Niederlande)
  • Eisenbahnbau in Persien

Die Fotos wurden in Originalgröße mit einer Auflösung von 300 ppi digitalisiert, im Dateiformat TIFF gespeichert und auch nachbearbeitet. Die Qualität der Fotos ist allerdings recht unterschiedlich.

Die Einbindung einer Galerie in diese Website kann aus Zeitmangel derzeit leider noch nicht realisiert werden.

Werkstoffforschung in der NS Zeit

Die Aktenüberlieferung der Stuttgarter Materialprüfungsanstalt

Unter diesem Titel fand am 20. Mai 2010 im Deutschen Technikmuseum Berlin eine Veranstaltung in der Reihe “Praktiken und Potentiale der Bautechnikgeschichte” statt.

Dr.  Norbert Becker, Dr. Volker Ziegler und Hanna Reiss vom Universitätsarchiv Stuttgart berichteteten über  archivische Erschließungsarbeiten, die seit Juni 2008 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden. Die hierbei entdeckten neuen Quellen geben nicht nur Aufschluss über zahlreiche Entwicklungen im Bauingenieurwesen und in der kriegsbedingten Ersatzstoffforschung, sondern sind auch für die Geschichte anderer ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen, so z. B. für die Geschichte des Flugzeugbaus von Interesse.

Die Forschungs- und Materialprüfungsanstalt für das Bauwesen war mit 119 Mitarbeitern im Jahr 1944 eines der großen wissenschaftlichen Institute für die Werkstoffprüfung des Bauwesens in Deutschland. Weiterlesen

Diplom Denny Bergmann

Am 30. März verteidigte Denny Bergmann seine Diplomarbeit „Zur Geschichte innovativer technischer Entwicklungen des Tief- und Grundbaus im Spiegel des Bildarchivs der Firma Philipp Holzmann AG“.  Im Gutachten heißt es:

“…Die Möglichkeit, die über die Existenz der Firma Holzmann hinausreichende Wirkungen  beispielhaft zu dokumentieren und mit den Bildunterlagen des Archivs zu verbinden, ergab sich vor allem in der Benutzung der „Technischen Berichte“ von denen rückschließenderst einige der Unterlagen des Bildarchivs interpretiert werden konnten…

Die gegenseitigen Bezüge zwischen Technikentwicklung, Verfahrensentwicklung und Nachweisverfahren sind gerade deswegen interessant, weil sie bisher wenig systematisch dokumentiert worden sind. Sie bleiben damit ein wichtiges Gebiet zukünftiger Untersuchungen.