Trümmerverwertungsanlage Frankfurt/Main

Nach dem zweiten Weltkrieg war das Stadtzentrum Frankfurt am Main fast vollkommen zerstört worden. In den Nachkriegsjahren war nun fraglich, wie die Stadt von den Trümmermassen befreit werden sollte. Der Straßenraum musste von Schutt geräumt werden, Krankenhäuser und Versorgungseinrichtungen mussten wiederhergestellt werden und es musste neuer Wohnraum geschaffen werden. Es herrschte großer Baumaterialmangel, dass damals als großes Problem galt. Über eine Wiederverwertung des Trümmerschutts und die Verarbeitung zu neuen Baustoffen machte sich der damals amtierende Bürgermeister Kurt Blaum im Sommer 1945 die ersten Gedanken. Am 18. Oktober 1945 beschloss man in einer geheimen Sitzung die Gründung der Trümmerverwertungsgesellschaft. Die Aufgaben der Trümmerverwertungsgesellschaft wurde klar festgehalten: 1) Abbruch von Gefahrenstellen, Leitung der Trümmergewinnung und Transport zur Verwertungsanlage
2) Forschung zur Verwertung von Trümmerschutt 3) Errichtung und Betrieb der Aufbereitungsanlage sowie das Betonwerks.

Auf einem 10 Hektar großen Baugelände im Frankfurter Riederwald wurde die Trümmerverwertungsanlage  gebaut. Zunächst wurde eine provisorische Aufbereitungsanlage gebaut, die 1947 in Betrieb war. Nach der Fertigstellung der Aufbereitungs- und Sinteranlage sowie das Betonwerk im Jahr 1950, wurde die provisorische Anlage zurückgebaut.

Die Philipp Holzmann AG war einer ihrer Gründer und trug ihren Teil zum Wiederaufbau der Stadt bei.

 

Eine Arbeit von Jessica Lim und Heinrich Lütkehölter

Ausführlicher Text zum runterlade: Trümmerverwertungsanlage