Warenhaus Wertheim

Berlin- Steglitz

Schlossstraße 11- 15 Ecke Treitschkestraße
Erbaut 1951/52 von Hans Soll (Frankfurt a. M.) nach einem Vorentwurf der Brüder Luckhardt. Dieser basierte auf einem ersten Entwurf und Vorentwurf von Salvisberg 1929. Das 3-5 geschossige Warenhaus ist in Stahlbetonskelettbau errichtet worden. Die Fassade des Haupttraktes wurde rauh geputzt.
Grundstück: ca. 9050 m²
Bruttofläche: ca. 2640 m²
Frontlänge: 77,1 m (Schlossstraße)
25,2 m (Treitschkestraße)

Langgestreckter Haupttrakt, dessen 3. Obergeschoss nur teilweise ausgebaut wurde.
Ein daran anschließender turmartiger Anbau
Fassade aufgelöst in Fenster- und Brüstungsbänder
Turm mit bullaugenartigen, übereinanderliegenden Öffnungen
kurze um die Ecke gezogene Fensterbänder

– 1955 Erweiterungsbau Treischkestraße von Hans Soll
Ausführung in dreigeschossiger Stahlbetonskelettbauweise
– 1958 Ausbau der 3. Obergeschosses durch Hans Soll
Verlegung der Küche an die Rückfront des Gebäudes
Erweiterung der Betriebsräume und des Erfrischungsraumes
– 1963/64 Erweiterungsbau Treischkestraße 41 durch Hans Soll und seinem Mitarbeiter Fritz Peper
dreigeschossiger Stahlbetonskelettbau mit zusätzlichem Staffelgeschoss
Fassadenverkleidung mit gelben Spaltklinkern, vereinzelt Leichtmetall-Lamellen
– 1965 Änderung der Fassadenverkleidung des Haupttraktes und des turmartigen Anbaus mit
senkrecht stehenden Leichtmetall- Sonnenschutzlamellen durch Fritz Peper
– 1967 erneute Erweiterung des Erfrischungsraumes im 3. Obergeschoss
– 1967/69 Erweiterungsbau Schildhornstraße von Hans Soll und seinem Mitarbeiter Fritz Peper
5 geschossiger Stahlbetonskelettbau
Fassadenverkleidung mit Leichtmetall-Lamellen
– 1974 Umbau durch Angliederung des bereits früher geplanten U-Bahn-Einganges Schlossstraße Ecke Schildhornstraße von Ralf Schüler und Ursula Witte
– 1974/75 Anschluss der Lebensmittelabteilung im Kellergeschoss an den U-Bahnhof durch einen Verbindungstunnel von Werner Auth

Ausführliche Dokumentation pdf.:

Warenhaus-Wertheim